Nominee Stufe 3: Salsa María

Eigendarstellung des Teams

Salsa María
Sebastian Zimmermann, Britta Klein, Jutta Landkotsch und Christian Löer
Köln
Lebensmittelbranche

Spitzenkoch Sebastian Zimmermann zaubert aus handgepflückten, fair gehandelten südamerikanischen Chilisorten Saucen, die nicht bloß scharf sind, sondern jedes Gericht zu einem kulinarischen Erlebnis machen und zudem ein reines Naturprodukt sind.


Interview mit den Gründern

Was ist Eure Geschäftsidee?

Wir bringen eine Sauce auf den Markt, aus in Europa bislang weitgehend unbekannten Chilis, die in Südamerika von Kleinbauern in schonender Landwirtschaft angebaut und fair gehandelt werden. Unser Küchenchef kombiniert die Chilis mit exotischen Zutaten aus Südamerika und verschafft unseren Kunden damit ein völlig neues Geschmackserlebnis.

Wie seid Ihr darauf gekommen?

Wir haben einen privaten Kontakt zu einer Chili-Kooperative in Ecuador und kennen von dort die südamerikanische Saucentradition. Weil auch Deutschland ein Saucenland mit gewaltigen Wachstumsraten ist, haben wir uns überlegt, eine echte südamerikanische Chilisauce zu produzieren, die mehr ist als ein weiterer scharfer Ketchup und die zudem dabei hilft, die Kleinbauern der Region zu unterstützen.

Für welches Problem habt Ihr eine Lösung gefunden?

Bislang gibt es kaum anspruchsvolle Chilisaucen auf dem deutschen Markt. Unsere Saucen sind ohne Zusatzstoffe produziert, natürlich zuckerfrei und von einem Spitzenkoch zusammengestellt. Auf unseren Reisen durch Südamerika haben wir zudem festgestellt: Es hat aus deutscher Perspektive gewiss eine Berechtigung, lokal und regional zu kaufen. Wer allerdings helfen will, die Artenvielfalt im tropischen Südamerika zu bewahren, der kauft Produkte aus nachhaltiger Landwirtschaft und hilft den Bauern vor Ort, damit sie nicht an Großkonzerne verkaufen müssen, die dann Monokulturen anpflanzen.

Was reizt Euch am Gründersein?

Dass man nicht weiß, wohin die Reise geht: Wir bauen aus einer Idee etwas auf, das womöglich eines Tages riesengroß sein wird und einen positiven Einfluss auf die Menschen hat, die mit uns zusammenarbeiten. Und wenn es nicht groß wird, haben wir immerhin sehr viel gelernt.

Was sind Eure nächsten Schritte?

Die Prototypen sind fertig, die Rohstoffwege aus Südamerika eingerichtet, das Design steht. Nun folgt der Markteintritt – und wir müssen versuchen, unser Produkt an den Kunden zu bringen.

Was ist Euer Fazit zu NUK?

Die Teilnahme am NUK-Wettbewerb hat uns geholfen, unserer Idee Struktur zu geben – die Deadlines waren dabei sehr hilfreich. In den Vorträgen und Workshops wurden zudem exakt die Fragen behandelt, die uns in der Gründungsphase beschäftigt haben.

Kontakt:

Mail: mail@salsa-maria.com


Ihr größter privater Erfolg bisher: Ihre Kinder. Wie es im Unternehmertum weitergeht und wie sie ihre Idee in der Wolkenburg pitchen? Wir sind gespannt auf Christian Löer und Britta Klein vom Team Salsa María. #NUKfragtnach

 

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