Diggi.Door – nominiert in Stufe 3 BPW 2008

Breitband-Portal für digitale Kultur

Gründer: Guido Doublet, Alexander Johne (v.l.), Daniel Schwarz (fehlt); Partner: Carlo Blatz (rechts); Köln
Branche: IT/Multimedia/Web 2.0

 

 

 

Hintergrund:

Digitale Medienkunst etabliert sich mittlerweile in den zeitgenössischen Kulturinstitutionen. Aber die flüchtige und gleichzeitig reproduzierbare Werk-Charakteristik verhindert, dass diese Kunstform bei Liebhabern und Sammlern im privaten wie öffentlichen Raum einen entsprechenden Platz findet. Warum ist das so?
Einerseits besitzen diese Werke keine wirkungsvolle Präsentationsform oder digitalen „Bilderrahmen“, in dem sie in Ruhe und in angemessener Größe auf uns wirken können.
Andererseits fehlt ein komfortabler Zugang zu diesen Werken. Die unendliche Reproduzierbarkeit schloss bisher einen wertsteigernden, individuellen Charakter (Begehrlichkeit) aus. Es gibt bis dato kein schlüssiges Verkaufs- oder Lizenzmodell, das diese wesentlichen Merkmale integriert und eine Limitierung ermöglicht. Um diese Problematik zu lösen, haben wir das Portal Diggi.Door entwickelt.
Die Online-Plattform Diggi.Door bildet in Kombination mit einer eigenen Client-Software die Schnittstelle zwischen großformatiger Bildschirmtechnik (LCD, Plasma, Projektor) und einem einzigartigem Archiv voll ästhetisch anspruchsvoller digitaler (Medien-) Kunst & Designwerke.

Geschäftsidee:

Diggi.Door ist das Breitband-Portal für digitale Kultur. Kernmodule der Plattform sind Diggi.Gallery, eine Online-Galerie für digitale Kunst- und Designarbeiten und Diggi.Net, ein Transaktions-Marktplatz für Anbieter hochwertiger bildender Kunst (Fine Arts) verstärkt mit den Funktionen eines sozialen Netzwerks.
Das intuitive Interface präsentiert die Werke in hoher Qualität (HD) auf großformatigen Bildschirmen und Projektoren und eröffnet über eine unabhängige Technologie neuartige Kanäle zur Zielgruppe.
Neben der Premium-Wiedergabe erzeugt und verkauft Diggi.Gallery aus digitalen Vorlagen limitierte Auflagen (Digital-, Druck- und Ölreproduktion) wie in der Photoeditionskunst üblich. Weitere Portal-Module: Diggi.Frame (Shop für digitale Premium-Bilderrahmen), Diggi.Auction (erweitert Diggi.Net um ein Auktionsmodul).

Kundennutzen:


Das Portal bereichert den boomenden Markt zeitgenössischer Kunst um einen neuen inhaltlichen Fokus (digitale Medienkunst & Design) und führt gleichzeitig mit dem Modul Diggi.Net einen neuen Vertriebskanal für etablierte Anbieter (Galerien) bildender Künste ein. Alle Teilnehmer des Kunstmarktes profitieren von der neuen Lösung, die Zugang, Präsentation, Preisfindung (Schwarmintelligenz) und direkte Transaktionsmöglichkeiten bietet.
Mit der neuartigen HD-Präsentationstechnologie bieten wir ein echtes, originäres Kunsterlebnis digitaler Werke. Der Betrachter sieht kein Abbild, sondern das Original. Über neue Zugänge wirkt das Werk in einem neuen Umfeld (Wohnzimmer, etc.), befreit vom Computer-Interface. Durch diese neue Wahrnehmung entstehen Wertigkeit und Aufmerksamkeit.

Gründerteam:
Das komplementär aufgestellte Gründerteam, Dipl. Kfm. Guido Doublet (38), Alexander Johne (33), Dipl. Designer Daniel Schwarz (31), arbeitet seit drei Jahren in EU-Forschungsprojekten zusammen. Zudem führen Herr Schwarz und Herr Johne bereits erfolgreich gemeinsam eine Agentur für neue Medien. Die Gründer bieten Expertise in den Bereichen Medienkunst, Internet und Unternehmensführung.

Einen Erfahrungsbericht zur Teilnahme am NUK-Businessplan-Wettbewerb 2008 von Alexander Johne finden Sie hier.

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