Hauptpreisträger Stufe 1: Phytolinc – Algae for Aquaculture

Die NUK-Jury sagt:

„Ein interessantes Projekt im B2B Bereich. Trotz des komplexen Themas ist die Ideenskizze sehr präzise ausgearbeitet und das Produkt verständlich beschrieben. Aufgrund der angegebenen Effizienzsteigerung sehen wir ein hohes Nachfragepotential.“

Preisgeld: 500 Euro


Eigendarstellung des Teams

Phytolinc – Algae for Aquaculture
Dennis Prausse, Arne Maercker und Jan Zaabe
Köln
Biotechnologie

Phytolinc kombiniert die Technologie von Aquakulturanlagen mit Algenzucht und schafft es so, bisher nicht verwertbare Nährstoffe durch Algenaquaponik nutzbar zu machen.


Interview mit den Gründern

Wer seid Ihr?

Wir sind Phytolinc, bestehend aus Arne Maercker (Betriebswirt), Dennis Prausse (Biologe) und Jan Zaabe (Biologe). Zusammen haben wir es uns als Ziel gesetzt, die weltweit erste Algenaquaponik-Anlage zur Marktreife zu bringen. Hierfür nutzen wir ein neuartiges oberflächengebundenes Algenkultivierungsverfahren (Twin-Layer), welches an der Universität zu Köln entwickelt wurde.

Was macht Ihr und wie seid Ihr auf Eure Geschäftsidee gekommen?

Entstanden ist unsere Idee bei der Betreuung von Aquakulturbetrieben, in welchen trotz der nachhaltigen Technologie von Kreislaufanlagen weiterhin viele Nährstoffe ungenutzt verloren gehen. Als wir anschließend, während des Studiums, mit dem Twin-Layer System zur Kultivierung von Algen in Kontakt kamen, entwickelte sich die Idee, diese zwei Verfahren zu kombinieren.

Welches Problem löst Ihr damit?

Unsere Technologie ermöglicht es, die zurzeit noch ungenutzten Nährstoffe innerhalb der Aquakultur durch Algenaquaponik nutzbar zu machen. Gleichzeitig können die produzierten Algen direkt als Zusatzfutter für die kultivierten Organismen oder für weitere Produkte (Lebensmittel, Kosmetik, etc.) verwendet werden. Wir schaffen es, so den Nährstoffkreislauf zu schließen und Aquakulturanlagen ökologischer und nachhaltiger zu gestalten.

Was motiviert Euch zu gründen?

Uns vereint die Idee, ein eigenes Unternehmen zu gründen und dieses anschließend selbst zu gestalten. Gleichzeitig sehen wir durch die Erfahrungen in unserem Studium aber auch als Konsumenten von aquatischen Produkten die immer stärker werdenden ökologischen Probleme der traditionellen Aquakultur. Wir wollen durch unser Produkt diese Probleme minimieren und so die Aquakultur zukunftsnaher gestalten.

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