10. September 2010

Demonstrativer Erbsensamba

Es grünte so grün am vergangenen Samstag in der Kölner Lindenstraße, als die erste Filiale des Bio-Imbisses Pick-a-pea in der Kölner Innenstadt die Fritteusen anwarf: Unter dem verspielten Motto „Give Peas a Chance“ und mit vielen Freunden und Helfern in der Firmenfarbe weihte Kathrin Möntenich, mit ihrem Gründungskonzept 1. Siegerin des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2008, am 04. September den neuen Standort ein: Fans von gesunden Schnellgerichten, aber auch Fast Food-Klassikern kamen bei Probierportionen z.B. eines Gemüsecurrys und Apfel-Ingwer-Saft auf ihre Kosten. Das Bio-Gütesiegel in der Ladenecke ließ sicher viele noch beherzter zugreifen. Über ihren Neustart ist die 44jährige Kölnerin sehr glücklich: „Schon am Tag der inoffiziellen Eröffnung am 01. September rannten uns die ersten Gäste die Bude ein! Im Belgischen Viertel sind wir offenbar richtig gut aufgehoben.“

Erbsen-Demo zur Pick-a-pea-Eröffnung

Wie schon in ihrem NUK-prämierten Businessplan überzeugte Kathrin Möntenich auch jetzt wieder durch charmante Marketing-Ideen: Neben der Erbsen-Demo (s. Foto) sorgte etwa eine Sambatruppe vor dem noch unbeschilderten Laden für Stimmung und rührte im gesamten Veedel lautstark die sprichwörtliche Werbetrommel. Außerdem wurden kleine bedruckte Pommestüten an Passanten verteilt, die sich so gleich eine vergünstigte Einheit der Bio-Fritten abholen konnten. Was uns von NUK e.V. besonders freut, ist die Kooperation mit einem weiteren Alumnus unseres Businessplan-Wettbewerbs, die bei einem NUK-Networking-Forum angeleiert wurde: Für den mobilen Coupon von COUPIES erhielten Pick-a-pea-Gäste in den ersten Tagen zum Currywurst-Menü ein Gratisgetränk. Funktionierte tadellos!

Wirklich bemerkenswert an Pick-a-pea ist aber neben dem sympathischen Auftritt die Frau dahinter: Genau ein Jahr nach der Eröffnung im Oktober 2008 hatte Pick-a-pea nämlich seine Filiale im Köln-Weiden-Center wegen baulicher Mängel schließen müssen. Doch als Vollblut-Unternehmerin, die für ihre Idee brennt, ließ sich Kathrin Möntenich nicht unterkriegen und machte das Beste aus ihrer unverschuldeten Zwangspause. „Das war natürlich ein harter Schlag. Aber wir haben so ein Glück, dass uns die alten Stammkunden die Treue gehalten haben und uns sogar zum neuen Standort nachkommen!“

Möge Pick-a-Pea ein echter Gastro-Evergreen werden! Die Chancen stehen gut, schließlich arbeitet Kathrin Möntenich gerade nebenbei an ihrem Franchise-Konzept. Erste Anfragen kamen übrigens aus Dubai und der Türkei…

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Vielen Dank an Ute Piasetzki von Pick-a-pea für einige der Fotos!


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