21. Februar 2014

Der Traum vom eigenen Unternehmen – NUK zeichnet Ideenskizzen aus

Den Traum, eigene Ideen zu verwirklichen, ein eigenes Unternehmen zu Gründen, haben viele. Doch nicht jeder wagt den Schritt ins Unbekannte. Ganz anders die Teilnehmer des NUK-Businessplan-Wettbewerbs: Sie haben Ideenskizzen zu ihrer Geschäftsidee entwickelt und eingereicht. Die 14 besten Konzepte durften auf Haupt- und Förderpreise hoffen. 

SaalMedizinische Innovationen, ein neues Tool fürs universitäre Lernen und eine Revolution bei der Gebäudedämmung – die Stufe 1 des 17. NUK-Businessplan-Wettbewerb zeigt, wie hoch das Gründerpotential im Rheinland ist. Die besten 14  Ideenskizzen aus 119 Einreichungen hatten die Chance, am 18. Februar im Audimax der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, einen Haupt- oder Förderpreis zu gewinnen.

PräsentationZunächst präsentierten die Nominierten ihre Geschäftsidee vor über 100 Gästen. Drei Minuten hatten sie jeweils Zeit, um das Auditorium von der eigenen Geschäftsidee sowie den Kundennutzen zu überzeugen. Viele ergriffen die Gelegenheit, um zusätzlich Finanzierungs- oder Personalwünsche zu äußern – denn im Publikum saßen gut vernetzte potenzielle Geldgeber.

Gründer präsentieren innovative Ideen

Zu Beginn seines Vortrags war Sönke Pelzer kaum zu verstehen: Mit Hilfe des Laptops beschallte er den Raum mit der Geräuschkulisse einer Bar. Eine Situation, die wohl jeder kennt, sagte Pelzer – inzwischen wieder gut zu hören. „Privat ist so ein Geräuschpegel ärgerlich, im Büro kostet er jedoch bares Geld“, sagte er. Für dieses Problem haben Pelzer und sein Kollege Dr. Dirk Schröder von audioborn eine Lösung entwickelt: Eine Software für Architekten, die die Schallausbreitung PreisübergabeDeimelHastrichin Räumen interaktiv simulieren kann und kinderleicht zu bedienen ist.

Auch die anderen Gründer überzeugten mit pointierten und kurzweiligen Präsentationen. Neben dem hohen Innovationsgrad der Teams fiel besonders die Vielseitigkeit der Ideen ins Auge – und ihr hohes Marktpotential. Die Gründer von Eco-AFFF kommen aus der Chemie und haben einen ganz besonderen Löschschaum entwickelt. Dessen Vorteil gegenüber herkömmlichen Löschschaum, eine deutlich bessere Umweltverträglichkeit, präsentierte Dr. Dirk Blunk in seinem Vortrag.

Auf das Produkt von Wildling können sich besonders die Kleinsten freuen. „80 Prozent der Kinder haben Verformungen an den Füßen“ sagte Gründerin Anna Yona. Grund dafür seien schlecht sitzende Kinderschuhe. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie eine neue Generation von Kinderschuhen entwickelt. Diese besticht durch eine innovative Stoffsohle, die ein Laufgefühl wie barfuß ermöglicht und gleichzeitig vor Kälte, Nässe sowie Schnitt- und Stichverletzungen schützt.

Glückliche Sieger

UrkundenübergabeDas Publikum nahm die Geschäftsideen begeistert auf. Doch bevor die Gewinner bekannt gegeben werden wurden, betrat überraschend der Chor der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Bühne des Audimax und gab den Gästen eine Kostprobe ihres Könnens.

Danach wurden unter viel Applaus und einigen Jubelrufen die Haupt– und Förderpreisträger verkündet. Überglücklich nahmen die Prämierten Urkunden und Preise in Empfang. NUK-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Westkamp ermutigte alle nominierten Teams, weiter an ihrer Geschäftsidee zu arbeiten: „Mit ihrer Ideenskizze haben sie bereits Potential bewiesen.“ Auch Professor Klaus Deimel, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach,  bestärkte die Gründer, den Traum vom eigenen Unternehmertum zu leben. „Nichts befriedigt mehr, als die eigenen Ideen zu verwirklichen“, ergänzte er.

NUK liefert das richtige Werkzeug

Auf dem Weg ins Unternehmertum stehe NUK weiter an der Seite der Gründer, Gewinner 1 2014versprach Projektleiter Patrick Kom. Wie schon bei der Kick-off Veranstaltung hatte er einen großen blauen Werkzeugkoffer dabei. „Den wollen wir heute weiter füllen“, sagte Kom und packte zum bisherigen Werkzeug eine Wasserwaage. „Die steht für die Gutachten, die Sie von den Experten bekommen. Sie helfen dabei auszuloten, ob Sie noch auf dem richtigen Weg sind.“ Außerdem holte Kom Arbeitshandschuhe hervor: „Der weitere Weg bedeutet für Sie als Gründer viel Arbeit“, sagte er. „Haben Sie jedoch keine Angst, richtig zuzupacken.“

Dass die Gründer keine Angst vorm Zupacken und Weitermachen haben, können sie schon bald unter Beweis stellen. Am 23. Februar ist bereits der Einsendeschluss für die Stufe 2 des Wettbewerbs. Alle Wettbewerbsteilnehmer sind herzlich eingeladen, sich weiter dem NUK-Realitätscheck zu stellen und an ihrem Businessplan zu feilen. Auch für NUK Neulinge ist der Einstieg möglich und empfehlenswert.

Die Zahlen und Fakten der Stufe 1 finden Sie hier.

Herzlichen Dank an die Kreissparkasse Köln und den Business Campus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg für die freundliche Unterstützung der Prämierungsfeier Stufe 1!

 


© 2003-2016 NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V., Köln, Telefon: 0221 / 22 67 33 33, info@neuesunternehmertum.de