26. Juni 2008

Erbsen(er)zählerei

Am Dienstagabend haben Kathrin Möntenich und ihr Team für das Konzept zur Bio Fast Food-Kette Pick-a-Pea („Pick‘ Dir eine Erbse“) den Gesamtsieg des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2008 nach Hause getragen. Herzlichen Glückwunsch!
Da Frau Möntenich in elf Jahren NUK nicht nur die erste Dame ganz oben auf unserem Siegertreppchen ist, sondern auch ausdauernd an allen drei Stufen des Wettbewerbs teilgenommen hat, wurde sie ratzfatz mit ein paar Fragen bombadiert:

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Frau Möntenich, wie beurteilen Sie den Nutzen der Teilnahme an den regelmäßigen NUK-Meetings?

Kathrin Möntenich: „Bei NUK bekommt jeder Teilnehmer ein sehr hochwertiges kostenfreies Rundum-Coaching, für das man am Markt sehr viel Geld bezahlen müsste. Der individuelle Nutzen kann sehr hoch sein, wenn man dies auf den Meetings mit den Fachleuten entsprechend nutzt. Es gibt tatsächlich zu jedem Thema einen Fachmann, man muss sich nur trauen seine Fragen zu stellen und mag sie uns noch so profan erscheinen. Ich halte viel von einer guten persönlichen Ebene, die Meetings eignen sich hervorragend, um Steuerberater, Anwalt oder Banker für eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit kennenzulernen.“

Was haben Ihnen die sonstigen NUK-Veranstaltungen gebracht (Workshops, Vorträge, Seminare)?

Kathrin Möntenich: „Die Veranstaltungen sind alle von hervorragender Qualität. Anschließend stehen die Referenten immer gern für persönliche Fragen bereit. Ich habe diese Veranstaltungen aber auch zum Netzwerken mit anderen Gründern genutzt. Man braucht viel Mut, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und es tut sehr gut sich mit Menschen auszutauschen, die gerade das Gleiche erleben. Wir haben uns gegenseitig Tipps und Feedback gegeben, uns bestärkt und manches Mal herzhaft miteinander gelacht.“

Inwiefern haben Sie von den kostenlosen Experten-Gutachten profitiert, die Sie am Ende jeder Wettbewerbsstufe für Ihre Einreichung bekommen haben?

Kathrin Möntenich: „Mit der Zeit wird man für den eigenen Businessplan ein wenig „betriebsblind“, weil man ihn schon x-mal gelesen, konzipiert und umgeschrieben hat. Wir haben die Gutachten nie als Kritik gesehen, sondern als konstruktive Anregungen genommen und daraufhin unseren Plan noch einmal aus dem Blickwinkel des Gutachters überarbeitet. Letztendlich ist man nicht gezwungen auf alles einzugehen, aber es hat sich gezeigt, dass die Punkte, die von den Gutachtern moniert wurden in der Regel von uns nicht immer sauber ausgearbeitet waren und somit waren wir gezwungen, uns mit diesen Themen noch einmal auseinanderzusetzen. Man schreibt den Businessplan zwar auch für die Bank, aber hauptsächlich für sich selbst. Er ist die Grundlage der persönlichen wirtschaftlichen Zukunft, da ist es schon ein sehr befriedigendes Gefühl zu 200 Prozent im Thema zu sein.“

Wie lautet Ihr Fazit zum NUK-Businessplan-Wettbewerb 2008?

Kathrin Möntenich: „In Deutschland ist das Unternehmertum deutlich unterrepräsentiert, da es nicht zu unserer Kultur gehört. NUK leistet mit diesem Veranstaltungspaket einen hervorragenden Beitrag, um uns Gründer in die Selbstständigkeit zu begleiten.
Ich selbst hatte ein wenig Schwellenangst, weil ich glaubte hier hätten nur Technologie-Gründungen eine Chance. Dies war vollkommen unbegründet. Durch die verschiedenen Gewinnstufen des Wettbewerbs hat uns NUK im Vorfelde zu unserer Eröffnung im Herbst in Köln-Weiden u.a. eine schöne Medienpräsenz beschert. So hat Köln schon jetzt einen appetitlichen Vorgeschmack auf das Bio Fast Food von Pick-a-Pea bekommen.“

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

Nachtrag: In diesem Video-Interview mit foerderland.de verrät Kathrin Möntenich u.a., was sie mit dem NUK-Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro machen will…:

Link: sevenload.com


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