7. November 2012

Von der Idee zum Businessplan – Kick-off zum 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb

Mehr als 200 Gäste waren der Einladung von NUK – Neues Unternehmertum Rheinland e.V. gefolgt, um sich am 6. November 2012 in Köln über den NUK-Businessplan-Wettbewerb zu informieren. Schon 15 Mal hat die drittgrößte Gründerinitiative Deutschlands den Wettbewerb durchgeführt und damit Erfolgsgeschichten ermöglicht. Die bisherige Bilanz: 800 nachhaltig etablierte Unternehmen mit 4.400 neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Die Atmosphäre aus Tatendrang und Dynamik, die beim Kick-off herrschte,  ließen keinen Zweifel daran, dass die Erfolgsgeschichten in diesem Jahr fortgeschrieben werden.      

Ziel: reich und glücklich

NUK-Geschäftsführer Dr. Lieven gab den Startschuss zum 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb.

„Warum gründet man? Um reich und glücklich zu werden.“ Mit diesem Statement begrüßte und verblüffte Dr. Theo Lieven, Mitbegründer und Geschäftsführer von NUK, die erwartungsvoll lauschenden Gäste. Das sei keineswegs egoistisch, sondern eine Basis für die gesellschaftliche Entwicklung: „Denn wer reich und glücklich werden will, stellt Leute ein. Das ist der Beginn des Wirtschaftswachstums. Und schon leistet man einen wesentlichen und wertvollen Beitrag zur Gesellschaft.“

Gründer als Rückgrat der deutschen Wirtschaft

Bernd Nürnberger, Direktor der Kreissparkasse Köln, bestätigte die Aussage von Lieven: „Neu gegründete Unternehmen sind die Mittelständler von morgen und bilden das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts Deutschland.“ Aufgrund dieses Wissens unterstützt die Kreissparkasse Köln jedes Jahr über 200 Existenzgründer bei ihren Vorhaben. Auch den NUK-Businessplan-Wettbewerb fördert die Kreissparkasse Köln seit vielen Jahren. Dazu gehört, dass sie zehn Coaches entsendet, die den Jungunternehmern im Verlauf des Wettbewerbs mit ihrem Expertenrat zur Seite stehen.

Gründer verwirklichen Träume

Was es heißt, Gründer zu sein, erfuhren die Gäste von Dr. Dietrich Gottwald, Vorstandsmitglied von NUK und Gründer der Omikron Systemhaus GmbH & Co. KG: „Wir leben in einem Land, in dem man seine Talente hemmungslos ausleben kann. Das ist außergewöhnlich und in dieser Form noch nicht einmal in den USA möglich.“ Auch Ute Berg, Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln, stellte in ihrem Grußwort den Bezug zwischen Unternehmertum und Träumen her. Sie forderte die Anwesenden auf: „Some dream, some do and some do both.“

Umfangreiches Förder-Angebot

Das NUK-Handbuch – Leitfaden zur Erstellung des Businessplans und die NUK-Flyer fanden reißenden Absatz.

Eine Aussicht auf das breite Angebot, das die Teilnehmer am 16. NUK-Businessplan-Wettbewerb erwartet, bot NUK-Projektleiter Mario Weber:  Über 40 Veranstaltungen werden in nächsten acht Monaten angeboten. Darunter allein 14 Coaching-Abende mit der Möglichkeit zum Austausch mit Experten sowie zahlreiche Fachvorträge zu Themen rund um den Aufbau eines Unternehmens. Neben diesem geballten Know-how ist es auch die Chance zum Networking, die den NUK-Businessplan-Wettbewerb so attraktiv macht. Dadurch bietet sich die einmalige Chance, gemeinsam Probleme zu lösen. „Die Probleme von Existenzgründern sind im Kern die gleichen, auch wenn man aus ganz unterschiedlichen Branchen kommt“, berichtete Weber.

Gewinne und Sonderpreis 2012/2013

Nicht vergessen werden sollte, so Weber, auch die Chance, einen Preis zu gewinnen. Neben den bisherigen Preisen von insgesamt 30.000 Euro besteht beim diesjährigen Wettbewerb auch die Aussicht auf einen Sonderpreis, den die Rhine Ventures Seed & Start-up Capital als neuer NUK-Sponsor auslobt: Sie honorieren das beste Online- oder Mobile-Start-up mit einer Summe von 5.000 Euro.

Erfahrungsbericht eines Gewinners

Einer der Gewinner des NUK-Businessplan-Wettbewerbs des vergangenen Jahres, Dr. Georg Pohland von Cell’s Kitchen, veranschaulichte für die Anwesenden, was er durch die Teilnahme gewonnen hat: Es sei die Chance gewesen, sich weiterzuentwickeln. Man könne sein Projekt vorstellen, mit vielen Menschen darüber sprechen, sei es den Experten oder anderen Gründern. „Wir haben den NUK Wettbewerb gnadenlos ausgenutzt. Er hat uns geholfen, aus unserem Plan einen Businessplan zu machen.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass Cell’s Kitchen demnächst auch zu den dank NUK nachhaltig etablierten Unternehmen gehört, ist groß: Das von Cell’s Kitchen praktizierte Verfahren zur Gewinnung von Leberzellen ist zum Patent angemeldet.

Von der Beratung bis zum Mentoren-Programm

Durch den NUK-Business-Wettbewerb werden jedes Jahr 300 bis 400 Gründer gefördert. In den zurückliegenden 15 Jahren haben die NUK-Experten 2.800 Businesspläne begutachtet und 19.000 Beratungsgespräche geführt. Nach der Gründung können sich die Jung-Unternehmer im NUK-Alumni-Club austauschen. Seit 2010 steht ihnen auch das NUK-Mentoring-Programm zur Seite: „Wenn einem nach der Gründung jeden Morgen der kalte Waschlappen der Realität ins Gesicht schlägt, kann man sich bei den Unternehmenspatenschaften Unterstützung holen“, beschrieb Gottwald plastisch die Situation, für die das NUK-Mentoring-Programm eine praxisnahe Lösung darstellt.

Die etwas andere Symbiose: architektonischer Freiraum fördert Aufbruchstimmung der Gründer von Morgen.

So weit jedoch war es für die Gäste der Auftaktveranstaltung noch nicht. Sie nutzten stattdessen die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten und den anwesenden Experten ins Gespräch zu kommen. Im architektonisch ausgefallenen und inspirierenden Ambiente des KOMED in Kölner MediaPark und bei einem von der Kreissparkasse Köln gesponserten Buffet tauschten sie Ideen und Visitenkarten aus. Damit konnte vielleicht das erste Kapitel der einen oder anderen Erfolgsgeschichte geschrieben werden.

Die Kölner Kick-off-Veranstaltung war die erste von drei Auftaktveranstaltungen, die eine arbeitsreiche Zeit für Gründer und Coaches einleitet. Die NUK-Coaching-Abende und -Vorträge starten am 15. November 2012. Alle Termine finden Sie in unserer Terminübersicht.


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