7. März 2018

NUK hat viele Gesichter – Björn Brücher

In unserer Reihe „NUK hat viele Gesichter“ stellen wir Ihnen regelmäßig die Personen vor, die hinter dem großen Engagement für Gründerinnen und Gründer Stehen. Dieses Mal: Björn Brücher von den WSS Redpoint Rechtsanwälten. 

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich für NUK? 

NUK leistet einen wichtigen Beitrag für die Gründerszene im Rheinland. Durch unser Engagement möchten wir dazu beitragen, dass Gründer und Startups gute Standortbedingungen vorfinden und sich eine lebendige Gründungskultur entwickelt.
Das Team von WSS Redpoint Rechtsanwälte ist seit Langem in der Startup-Szene aktiv und berät u.a. Startups und Wachstumsunternehmen (Emerging Companies).
Die Erfahrungen aus der Beratungspraxis und unser Wissen möchten wir im Rahmen der NUK-Coaching-Abende an Gründer und junge Unternehmen weitergeben. Wir hoffen, auf diese Weise einen Beitrag zu deren Entwicklung leisten zu können.

Welchen Rat können Sie Gründern geben?

Generell kann ich jedem Gründer nur ans Herz legen, die vielfältigen Coaching-Angebote sowie Beratungs- und Informationsveranstaltungen wahrzunehmen. Eine gute Vorbereitung kann dazu beitragen, den typischen Stolpersteinen bei der Unternehmensgründung aus dem Weg zu gehen und die klassischen Fehler zu vermeiden. Hilfreich kann auch der Besuch von Pitching-Veranstaltungen – nicht zuletzt den NUK-Prämierungsfeiern – sein. Dort können sich angehende Gründer anschauen, wie man sein Startup präsentiert und gleichzeitig lernen, Geschäftsmodelle zu analysieren. Ich empfehle den Austausch mit anderen Gründern und Unternehmern. Deren Sichtweise und Kritik kann insbesondere dabei helfen, das Geschäftsmodell oder das Produkt bzw. die Dienstleistung nochmals zu hinterfragen und gegebenenfalls zu optimieren.

Durch Ihr Engagement lernen Sie GründerInnen mit ganz unterschiedlichen Ideen kennen. Worin sehen Sie die Herausforderungen und was nehmen Sie persönlich für sich mit?

Gerade bei sehr innovativen Geschäftsmodellen und disruptiven Technologien liegt die Herausforderung oftmals darin, das notwendige technische Verständnis mitzubringen sowie die Vision der Gründer zu verstehen. Genau hierin liegt auch der Reiz. Man ist oft an der Entstehung von Innovationen beteiligt. Insoweit sind ein gutes wirtschaftliches und technisches Verständnis sowie gute Marktkenntnisse für uns nicht nur Grundvoraussetzung für die Rechtsberatung von Startups sondern vielmehr Ausdruck unseres Interesses an der Startup-Szene.
Persönlich treibt mich die Möglichkeit an, die Entstehung von etwas Neuem vom ersten Schritt an zu begleiten und dabei sehr viele unterschiedliche Persönlichkeiten kennenzulernen, die etwas bewegen möchten und  es schaffen, andere Menschen für ihre Vision zu begeistern.

Über Björn Brücher 

Björn ist Anwalt bei WSS Redpoint Rechtsanwälte und fest in der Startup-Szene verankert. Er berät schwerpunktmäßig Startups und Emerging Companies, insbesondere im Bereich FinTech/InsurTech, in allen Fragen der Unternehmensgründung und des Wachstums. Daneben berät er Unternehmen und deren Investoren laufend in gesellschaftsrechtlichen Fragen sowie im Bereich der Unternehmensfinanzierung.


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