4. April 2017

NUK hat viele Gesichter – Monika Engelen

In unserer Reihe „NUK hat viele Gesichter“ stellen wir Ihnen regelmäßig die Personen vor, die hinter dem großen Engagement für Gründerinnen und Gründer stehen. Dieses Mal: Monika Engelen.

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich für NUK?
Ich finde es extrem spannend, mich immer wieder in andere Themenbereiche einzudenken und unterschiedliche Branchen tiefer zu verstehen. NUK bietet mir die Möglichkeit, dies mit der Freude am Unternehmertum zu verbinden. Deshalb bin ich froh, dass mich vor vielen Jahren McKinsey Kollegen gefragt haben, ob ich NUK unterstützten möchte. Ich habe es immer sehr genossen, mit dem NUK Team auch über die Zukunft von NUK nachzudenken und in den Jurysitzungen die unterschiedlichen Perspektiven auf die Businesspläne zu erleben. Deswegen freue ich mich, dass ich NUK weiterhin als akademischer Beirat unterstützen darf. Produkte, die ich im Businessplan kennengelernt habe, auch real zu sehen, finde ich herrlich und freue mich jedes Mal wenn ich die die Hafervoll-Riegel an der Supermarktkasse und Vepura-Gerichte in der Tiefkühltruhe sehe.

Welchen Rat können Sie Gründern geben?
Sprechen Sie früh mit (potenziellen) Kunden und Partnern. Haben Sie keine Angst dass jemand „ihre Idee klaut“ – das passiert wirklich selten. Ihre Idee wird aber um so wahrscheinlicher auch zu einem funktionierenden Geschäftsmodell, wenn Sie die Anforderungen der Kunden verstehen und integrieren können. Bei jeder Idee gibt es viele mögliche Stolpersteine. Je mehr man davon vor der Gründung durch Gespräche und Feedback erkennt, desto besser.

Durch Ihr Engagement lernen Sie GründerInnen mit ganz unterschiedlichen Ideen kennen. Worin sehen Sie die Herausforderungen und was nehmen Sie persönlich für sich mit?
Es gibt natürlich ein paar grundlegende Fragen die man bei jeder Gründungsidee stellen muss: Wer ist der Kunde? Wer zahlt für das Produkt? Wer sind die anderen Player im Markt? Warum gibt es das bisher noch nicht? Aber jede Idee bzw. jeder Markt hat auch eigene Besonderheiten, die man erst mal verstehen muss. Ich kann nicht alle Märkte bis ins letzte kennen, aber ich kann den GründerInnen die relevanten Fragen stellen, auf die sie dann Antworten finden müssen. Meist lerne ich dann auch noch etwas dazu. Zusätzlich nehme ich aus der Begeisterung der GründerInnen viel eigene Motivation mit. Meine Vorlesungen sind natürlich mit Beispielen von ehemaligen NUK-Teilnehmern wie truefruits und Fond of Bags durchsetzt.

Über Monika Engelen
Ich lehre an der TH Köln BWL insbesondere Marketing und versuche meinen Studierenden auch die Möglichkeit zur eigenen Unternehmensgründung aufzuzeigen sowie das Handwerkszeug dazu zu vermitteln. Da es mir schon immer Spaß gemacht hat, Probleme zu lösen habe ich schon während meines BWL-Studiums eine studentischen Unternehmensberatung geleitet und danach als Unternehmensberaterin bei McKinsey & Co. in Köln gearbeitet. Das Thema Entrepreneurship konnte ich während meiner Promotion an der RWTH Aachen vertiefen und auch am dortigen Gründerzentrum mitwirken. Jetzt unterstütze ich Gründer gerne mit Tipps und Tricks und hoffe in Zukunft auch als Business Angel aktiver zu werden.


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