4. April 2018

NUK hat viele Gesichter – Peter Siedlatzek

In unserer Reihe „NUK hat viele Gesichter“ stellen wir Ihnen regelmäßig die Personen vor, die hinter dem großen Engagement für Gründerinnen und Gründer stehen. Dieses Mal: Peter Siedlatzek von den WSS Redpoint Rechtsanwälten. 

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich für NUK?

Gerade in der Anfangszeit ist es für Gründer wichtig, Ansprechpartner zu haben, die über praktische Erfahrung mit gründungsrelevanten Themen verfügen. Fragen können auf diese Weise schnell und praxistauglich beantwortet werden. Unnötige Fehler können vermieden werden. Schlussendlich können sich Gründer auf ihre Hauptaufgaben fokussieren: Unternehmen aufzubauen.

NUK stellt für viele Gründer einen wichtigen Zugang zu erfahrenen Ansprechpartnern her. Bekanntlich ist guter Rat teuer und für viele Gründer mit knappen Budgets häufig nicht erreichbar. Über die kostenlosen Coaching Abende löst NUK auch dieses Problem.

Kurz und knapp: NUK übernimmt eine wichtige Funktion. Wir von WSS Redpoint Rechtsanwälte können auf jahrelange Erfahrung in der Beratung von Startups zurückgreifen und über die NUK Coachings diese Erfahrung an junge Unternehmer weitergeben.

Welchen Rat können Sie Gründern ganz allgemein geben?

Jeder Gründer sollte sich kritisch die Frage stellen, ob sein Produkt oder seine Dienstleistung ein echtes Problem löst. Das klingt banal, ist aber essentiell. Zu häufig begegnet man Startups, die äußerst bemüht sind, zunächst ein Problem zu schaffen, das dann zu ihrer angebotenen Lösung passt.

Durch Ihr Engagement lernen Sie GründerInnen mit ganz unterschiedlichen Ideen kennen. Worin sehen Sie die Herausforderungen und was nehmen Sie persönlich für sich mit?

Bei den Herausforderungen sind es v.a. zwei Dinge: Gründer verfügen über ganz unterschiedliche Kenntnisse und Vorstellungen über die Gründung und den Aufbau von Unternehmen. Es ist sehr wichtig, zunächst diese zu verstehen. Sonst liefert man entweder überflüssige oder unverständliche Infos. Daneben wird man als Rechtsanwalt häufig als „Bedenkenträger“ abgestempelt. Bei der rechtlichen Beratung von Startups gilt dieses in besonderem Maße. Es ist daher besonders wichtig, nicht nur rechtliche Probleme darzustellen, sondern auch Lösungen aufzuzeigen, die zum Geschäftsmodell passen. Das erfordert aber eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Geschäftsmodell und seinen wesentlichen Treibern.

Was ich persönlich mitnehme? Es ist das unglaublich befriedigende Gefühl, bei vielen Geschäftsmodellen von Anfang an an Board gewesen zu sein, die sich zu ganz tollen Unternehmen entwickelt haben.

Über Peter Siedlatzek

Peter ist seit mehr als zehn Jahren Startup-Anwalt, selbst Unternehmer und Geschäftsführer von WSS Redpoint Rechtsanwälte. Er begleitet Startups und Emerging Companies rechtlich von der Gründung bis hin zum Exit. Daneben berät er Startups und Investoren im Rahmen von Venture Capital-Finanzierungen sowie Unternehmensverkäufen.


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