22. Juni 2012

Abschluss- und Prämierungsfeier des 15. NUK-Businessplan-Wettbewerbs

Sichere Pharmaprodukte für alle dank des Siegerteams „Cell’s Kitchen“

„Gewonnen haben wir bereits, als wir uns entschlossen haben, am NUK-Businessplan-Wettbewerb teilzunehmen! Wir haben gewonnen durch die Feedbacks und die Gespräche, die wir führen durften.“ Ein größeres Lob als dieses vom strahlenden Gewinner des 15. NUK-Businessplan-Wettbewerbs kann man sich als Veranstalter kaum wünschen. Gewinner waren – neben den drei Preisträgern – auch die anderen Nominierten, die im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 20. Juni 2012 in der Wolkenburg in Köln ihre Unternehmensideen präsentierten: auch sie konnten die mehr als 200 anwesenden Gäste im Elevator Pitch mit ihren Geschäftsideen beeindrucken und überzeugen.

Lobende Worte von Schirmherr Voigtsberger

NRW-Wirtschaftsminister und Schirmherr des 15. NUK-Businessplan-Wettbewerbs Harry K. Voigtsberger zollte den Nominierten Anerkennung für ihre Leistungen. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, seinen letzten Arbeitstag als Minister mit der Teilnahme an der Siegerehrung zu beschließen. Voigtsberger hob hervor, wie wichtig der NUK-Businessplan-Wettbewerb für die Region sei. „Förderung durch Organisationen wie NUK soll auch anderen Mut machen, ihre Ideen umzusetzen.“ Innovationen seien ein wichtiger und unerlässlicher Treiber im Wirtschaftskreislauf: „Wir stehen im weltweiten Wettbewerb. Wenn wir uns nicht weiterentwickeln, kommt Stillstand auf und wir geraten ins Hintertreffen.“

Mut und Leidenschaft: ausgezeichnete Geschäftsideen für mehr Lebensqualität

Leidenschaft und Mut hätten alle Beteiligten gezeigt, erklärte Projektleiterin und Moderatorin Vesna Domuz, die die Teams in den zurückliegenden Monaten begleitet hatte. Überzeugt hatten alle durch ihre innovativen Geschäftskonzepte. Dabei zeigt sich der Einfallsreichtum der Gründer auch im Detail, wie zum Beispiel bei der Namensgebung des 1. Preisträgers:  „Cell’s Kitchen“ – „Zellenküche“ heißt das Langenfelder Unternehmen. Auf der Basis adulter Stammzellen haben die drei Gründer ein zuverlässiges Toxizitätstestsystem entwickelt, das Pharmaprodukte für alle sicherer macht. Ein zukunftsweisendes Verfahren, dass eine „revolutionäre Effizienzsteigerung in der Forschung“ ermöglicht und das bereits zum Patent angemeldet ist.

Der 2. Preis ging an das Kölner Team „BringMeBack“ mit seinem „Fundbüro 2.0“, ein Angebot, von dem Privatpersonen und Unternehmen profitieren können. Der Service der Jungunternehmer bringt in 90% aller Fälle Verlorenes zu seinem Eigentümer zurück. Hohe Wiederbeschaffungskosten können somit stark reduziert werden.

Das Produkt des dritten Preisträgers „EvoSeal“ aus Düsseldorf hat für Zahnschmerzgeplagte in doppelter Hinsicht einen Nutzen: Das neu entwickelte Füllmaterial soll Zahnwurzelkanalbehandlungen verbessern und Nachbehandlungen vermeiden. Schmerz- und Kostenreduzierung, eine win-win-Situation für alle Beteiligten.

Acht Monate hochkonzentrierte Förderung

Alle zehn Nominierten präsentierten mit ihrer Geschäftsidee auch das beeindruckende Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Existenzgründern und NUK-Gründungsförderung. „Wir haben innerhalb von nur acht Monaten einen Wissensschatz bekommen, wie sonst in Jahren“, berichtete einer der Nominierten. Es sei sehr anstrengend gewesen, die Unternehmensidee zu strukturieren, aber es habe sich unbedingt gelohnt: „Wir sehen unseren Weg jetzt sehr viel klarer als noch vor sechs Monaten.“ Wie viel Freude und Spaß das gemeinsame Entwickeln gemacht habe, betonten die Gründer von Cell’s Kitchen, die keinen einzigen der zahlreichen NUK-Abende verpasst haben. Hierzu gehörten individuelle Beratungen, Vorträge und Workshops, die nur durch die ehrenamtliche Arbeit der NUK-Coaches und Referenten möglich sind, ebenso wie die vielfältigen Gelegenheiten zum Netzwerken.  Zum Netzwerken gab es im Anschluss an die Preisverleihung im glanzvollen Ambiente der Wolkenburg im Köln dann auch wieder reichlich Gelegenheit.

NUK schafft Arbeitsplätze

Wie nachhaltig die Förderung durch NUK ist, zeigte sich dann auch beim abendlichen Beisammensein bei sommerlichen Temperaturen: Unter die Existenzgründer, die in diesem Jahr gefördert worden waren, mischten sich u.a. viele NUK-Alumni. In Gesprächen blickten die mittlerweile erfolgreichen Unternehmer auf ihre Anfangszeit zurück. Auch in Zahlen konnte NUK ein beeindruckendes Resümee ziehen: Mehr als 4.100 Arbeitsplätze haben NUK-Alumni in den vergangenen 15 Jahren bereits  geschaffen.  Allein in diesem Wettbewerbsjahr hatten sich 340 Gründer in 190 Teams beworben. Das dürfte auch die Sponsoren freuen, die NUK erst möglich machen. Für die Abschlussveranstaltung galt der besondere Dank der Sparkasse KölnBonn. (KAM3/NUK)


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