12. März 2015

Wer ein Unternehmen gründet, verändert die Wirklichkeit

Eine ökologische Alternative zur herkömmlichen Waschanlage, ein Tool für die intelligente Schichtplanung in der Gastronomie und eine kleine Revolution für die Laborarbeit: Rheinische Gründer stellen schon in Stufe 1 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs ihr innovatives Potential unter Beweis.

NUK-Vorstand Dr. Dietrich Gottwald„Wer ein Unternehmen gründet, verändert die Wirklichkeit“, davon ist Dr. Dietrich Gottwald, Vorstandsmitglied von NUK überzeugt. Er selbst habe vor 32 Jahren gegründet und es bis heute nicht bereut, erzählte er am 10. März im Audimax der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Unter den mehr als 120 Gästen im Auditorium waren viele, die genau dieses Ziel vereint: ein eigenes Unternehmen.

Es war der erste Prämierungsabend des 18. NUK-Businessplan-Wettbewerbs. Zwölf Teams haben die Gutachter in der Stufe 1 mit ihren Ideenskizzen besonders überzeugt und durften als Nominierte ihre Ideen vor einem großem Publikum präsentieren und so nicht zuletzt potenzielle Unterstützer und Kapitalgeber auf sich aufmerksam machen.

UrkundenuebergabeNur drei Minuten hatte jedes Team Zeit für die Präsentation. Mit kräftigem Applaus feierte das Publikum die Ideen – und signalisierte damit auch, wenn die Zeit abgelaufen war. Die Pitches waren die letzte Herausforderung, der sich die Nominierten in Stufe 1 stellen mussten. In diesen 180 Sekunden galt es aufzuzeigen, welches Problem erkannt und welche teils technisch komplexe Lösung dafür gefunden wurde, erste Marketing-Ansätze und den angestrebten Markt zu erläutern sowie die fachliche Kompetenz im Team herauszustellen.

Wirkliche Produkte

Vitali Weißberger vom Team ZeitGeistSo musste Vitali Weißbecker von ZeitGeist erklären, wie die neue Generation von Brennstoffzellen, die er entwickelt hat, nicht nur dem Kunden, sondern auch der Umwelt zu Gute kommt. Die Gründer von tift mussten veranschaulichen, wie ihre App Systemgastronomen in Zukunft die Arbeit bei der Schichtplanung erleichtern kann und warum ihre Idee besser ist als bereits bestehende Angebote. Eine Lösung für ein sehr anschauliches Problem hat auch das Team der „Businessfahrradtasche“ (By-cicle) entwickelt: Dank ihres Produkts können sportliche Geschäftsleute bald mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und trotzdem das perfekte Outfit tragen.

Die nominierten Teams erfüllten nicht nur den Wunsch, den Prodekan Prof. Dr. Klaus Deimel, HBRSProfessor Klaus Deimel von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in seinem Grußwort geäußert hatte („Hoffentlich gibt es nicht nur Apps, sondern auch ein paar wirkliche Produkte“), sondern überzeugten das Publikum mit ihren Pitches, die mit viel Applaus gefeiert wurden. Doch bevor die mit Spannung erwarteten Haupt– und Förderpreise verkündet wurden, sang erstmal der Chor Hörsaal 1 und sorgte für eine feierlich-fröhliche Atmosphäre.

Mit NUK zum Erfolg

Josef Hastrich, st. Vorsitzender KSK KölnDanach riefen Klaus Deimel, Dietrich Gottwald und Josef Hastrich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln, die Gewinner unter großem Applaus auf die Bühne. Hastrich ermutigte alle Teilnehmer, weiter an ihren Zielen zu arbeiten und dabei die Angebote der Gründerinitiative zu nutzen: „Der NUK-Businessplan-Wettbewerb bietet eine optimale Chance, Ihre Idee weiterzuentwickeln und zu verwirklichen. Gutes Abschneiden bei NUK ist ein Indiz dafür, dass ein Unternehmen erfolgreich gegründet werden kann.“ Cornelia Wohlrab, NUK-Projektleiterin, Bei NUK sind alle Gewinner: Preisträger und Nominees Stufe 1 BPW 2015bedankte sich bei den Gründern für ihr Vertrauen in NUK und betonte, dass jeder Teilnehmer ein Gewinner ist: „Ihr Ziel ist es, ein Unternehmen zu gründen. Auf diesem Weg begleiten und unterstützen wir jeden.“

Beim anschließenden Get-together gab es die Möglichkeiten, die vielversprechenden Unternehmer von Morgen besser kennenzulernen – und die Gründer hatten die Möglichkeit, ihre Netzwerke auf- und auszubauen. Denn auch gute Kontakte sind wichtig, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Dass sich der teils aufwändige und anstrengende Weg lohnt, macht Gottwald deutlich: „Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn etwas, das man sich im stillen Kämmerlein überlegt hat, in der Wirklichkeit ankommt.“

Die Zahlen und Fakten der Stufe 1 finden Sie hier.

Herzlichen Dank an die Kreissparkasse Köln und den Business Campus der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg für die freundliche Unterstützung der Prämierungsfeier Stufe 1!

Alle Gründungsinteressierte, die die Chance für die 3. Stufe wahrnehmen möchten, können Ihren Businessplan zwischen dem 13. April und dem 3. Mai zur Bewertung einreichen.

 


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