No.Lux Wound Care – nominiert in Stufe 3 BPW 2013/ 2014

NO.lux Wound CareProf. Christoph Suschek, Christine Volkmar, Dr. Christian Opländer und Luis Hurtado Aguilar
Düsseldorf
Medizintechnik/ Medizinprodukte

Kundennutzen & Hintergrund
Etwa 2,4 Millionen der fast sechs Millionen Diabetiker in Deutschland leiden unter Durchblutungsstörung und/ oder einer gestörten Wundheilung der unteren Extremitäten. Schätzungen gehen von einer Verdopplung dieser Zahlen bis 2025 aus. Die aktuell in Deutschland auf ca. drei Milliarden Euro geschätzten Therapiekosten der genannten Beschwerden betreffen die mäßig effiziente pharmakologische Unterstützung der Gewebsdurchblutung sowie eine für die Heilung chronischer Wunden unzureichende Unterstützung durch Wundauflagensysteme.

Geschäftsidee
Im Rahmen unserer Gründungsinitiative NO.Lux WoundCare haben wir für die Therapie der erwähnten diabetischen Fußkomplikationen ein innovatives, auf Stickstoffmonoxid(NO)-basiertes Verfahren sowie drei dieses Verfahren nutzende Medizinprodukte entwickelt und zum Patent eingereicht. Das einmalige Merkmal der mit NO.Lux-Produkten durchgeführten Therapien ist die erstmals spezifische pharmakologische Adressierung der dem diabetischen Fußsyndrom zugrundeliegenden pathologischen Mechanismen, nämlich einer zu niedrigen körpereigenen lokalen NO-Syntheserate. NO.Lux-Produkte weisen gegenüber den Produkten der aktuellen Wettbewerbern den einmaligen Vorteil auf, dass sie wirkungsspezifisch und wesentlich effizienter bezüglich des angestrebten Therapieziels sind. Der erzielte Kundennutzen beinhaltet in erster Linie eine signifikant verbesserte Durchblutungssituation der behandelten unteren Extremitäten. Die therapeutischen Folgen einer solchen lokalen Durchblutungssteigerung beinhalten eine deutliche Linderung neuropathischer Beinschmerzen, die Abheilung zum Teil langjähriger Wunden sowie eine erniedrigte Amputationsindikation.

Gründerteam
Die Markteinführung und der Vertrieb des Medizinproduktes wird durch die noch zu gründende NO.Lux WoundCare GmbH, ein Start-Up der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, erfolgen. Das Gründerteam besteht aus den universitären Initiatoren und Entwicklern der hier verwendeten Technologie, Prof. Christoph Suschek, Christine Volkmar, Dr. Christian Opländer und Luis Hurtado Aquilar und wird von einem namhaften Medizinproduktehersteller als Gesellschafter ergänzt werden.

Fazit zu NUK
„Aufgrund der stark wissenschaftlichen Prägung unserer Gründungsinitiative haben wir in einem besonderen Maße von der Teilnahme am NUK-Businessplanwettbewerb sowie der betriebswirtschaftlichen Expertise der den NUK-Businessplanwettbewerb begleitenden Fachleute profitieren können. Besonders hilfreich waren dabei für uns die hochqualitativen NUK-Vorträge zu gründungsrelevanten Themen sowie die NUK-Coaching-Abende mit diversen Experten aus der Wirtschaft. Die exzellent organisierten Veranstaltungen waren zudem kostenfrei.“

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