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  • Platz 3: FES Sensortechnik

    Innovative Wasserstoff-Hybridsensoren

    Gründer: Prof. Dr. Klaus Schierbaum, Christiane Schüle, Mhamed El Achhab (v.l.); Düsseldorf
    Branche: Sensorik/Brennstoffzellentechnik
    Preisgeld: 2.500 Euro

    Die NUK-Jury:

    „Knallgasexplosionen kennen Sie hoffentlich nur aus dem Chemieunterricht. An der Tankstelle sollte Ihnen das künftig nicht passieren. Die geplante Ausgründung aus der Heinrich-Heine-Universität, FES Sensortechnik, macht die Verwendung von Wasserstoff sicherer. Ihre Sensoren erkennen gefährliche Wasserstoffkonzentrationen jederzeit zuverlässig. Forschungs- und Wissensvorsprung zeichnen dieses Gründerteam aus. Im Businessplan schaffen es die Düsseldorfer zudem ihre hohe technische Kompetenz in einfache Worte zu fassen. Mit FES Sensortechnik in eine umweltbewusstere Zukunft!“

    FES Sensortechnik war bereits Hauptpreisträger in Stufe 1 und Nominee in Stufe 2 des NUK-Businessplan-Wettbewerbs 2011.


    Hintergrund/Kundennutzen:

    Wasserstoff und Brennstoffzellen sichern die klimaschonende Mobilität und sind für dezentrale, ressourcenschonende Energiesysteme und -speicher erforderlich. Wasserstoff bildet mit Luft ab vier Prozent eine explosive Mischung. Deshalb sind schnelle, zuverlässige Detektoren aus Sicherheitsgründen erforderlich. Diese Schlüsselaufgabe übernehmen in vielen Anwendungsbeispielen H2-Sensoren.  Zielkunden sind Hersteller von End-, System- und Zwischenprodukten, die Brennstoffzellen oder Wasserstoff nutzen.

    Geschäftsidee:

    Dem FES-Team ist es gelungen, einen hochinnovativen Hybrid-H2-Sensor zu entwickeln, der zwei Detektionsprinzipien (chemisch, elektrochemisch) vereint und ein Spektrum bislang nicht erreichter günstiger Eigenschaften bietet, die sich durch eine einfache Herstelltechnologie bei gleichzeitiger Material- und Strukturoptimierung der Komponenten ergeben. Die FES-H2-Sensoren sind deutlich einfacher, deshalb signifikant zuverlässiger und  viel kostengünstiger  in einem Batch-Prozess herstellbar. Aufgrund dieser Eigenschaften ist der FES-Hybrid-H2-Sensor im Unterschied zu etlichen Wettbewerbstechnologien in Massenanwendungen einsetzbar.
    Anwendungsbeispiele sind mit Brennstoffzellen angetriebene Fahrzeuge (mobil), Brennstoffzellen für Hausenergieversorgung (stationär), portable Brennstoffzellen für Hütten, Reisemobile etc., Brennstoffzellen zur (Not)Stromversorgung, H2-Tankstellen oder Energiespeicherung in Salzstöcken (Infrastruktur). Patentanmeldungen zur Absicherung der Geschäftsgrundlage wurden eingereicht.  FES Sensortechnik steht für Fast-Effective-Safety-Sensortechnik und wird Hybrid-H2-Sensoren für alle Anwendungen von Wasserstoff-Energiesystemen produzieren und vertreiben.

    Gründerteam:

    •    Prof. Dr. Klaus Schierbaum, Universitätsprofessor (Physik) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der über 25 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Sensorentwicklung einbringt.
    •    Dipl. Phys. Mhamed El Achhab, der auf diesem Gebiet aktuell seine Promotionsarbeit bei Prof. Schierbaum schreibt (bis Ende 2011).
    •    Dipl. Chem. Dipl. Wirt. Chem. Christiane Schüle, die leitende unternehmerische Management-Erfahrung im R&D-Technologietransfer  sowie im Aufbau eines Corporate Nano Start-ups aus einem globalen DAX-Unternehmen mitbringt.

    Fazit zu NUK:

    „Uns hat insbesondere die Unterstützung und Begutachtung des NUK-Businessplan-Wettbewerbs sehr viel geholfen. Das gesamte NUK-Konzept mit Seminaren, Handbuch, drei Wettbewerbsstufen sowie ein motivierendes NUK-Team sind in jeder Hinsicht professionell. Zudem hat es uns als FES-Team zusammengebracht!“
    Prof. Dr. Klaus Schierbaum, FES Sensortechnik, 3. Sieger NUK-Businessplan-Wettbewerb 2011

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