NUK-Mentoring-Nahaufnahme I: Mit Selektionsfiltern zum Wunschkunden

Der Mentor:
Badr Moudden von MyBizUp Consulting; Unternehmensberater und Unternehmer

Die Mentees:
Birol Yildiz von iLert
(Intelligent Alert Notification: Software mit Matching-Funktion zur intelligenten und zuverlässigen Alarmierung im B2B-Bereich, z. B. bei Fehlerfällen und Supportanfragen),
Marc Egger und André Lang von Insius
(Social Media Brand Analysis: Software zur Erfassung, Auswertung und Bereitstellung von relevanten Online-Informationen für die Markenführung)

Die Mentoring-Schwerpunkte:
B2B-Vertrieb, B2B-Business-Development, Fokussierung & Priorisierung
„Ein guter Mentor muss zuhören, die richtigen Fragen stellen können und Empathie für seine Mentees aufbringen. Danach erst kommt seine fachliche und methodische Kompetenz, um die richtigen Lösungsansätze anbieten zu können. Ich bin NUK-Mentor, weil ich mich gerne in andere Gründungsideen hineindenke und jüngere, engagierte Gründer unterstützen möchte.“

Badr Moudden geht seine Rolle als Unternehmenspate im NUK-Mentoring-Programm nicht nur mit der nötigen Portion Idealismus an, sondern auch mit viel Begeisterungsfähigkeit und Temperament. Und mit viel System. Gleich zwei Gründerteams führt er zeitgleich auf den rechten Vertriebsweg. Im Büro der Mentees Marc Egger und André Lang von Insius im Kölner TechnologiePark trifft der Düsseldorfer Unternehmensberater regelmäßig auch auf Birol Yildiz. Der Gründer von iLert reist für die arbeitsintensiven Sitzungen extra aus St. Augustin an.

„Obwohl wir uns in verschiedenen Phasen unserer Gründung befinden, gibt es bei diesem Doppel für beide Teams gute Synergieeffekte“, meint Yildiz. Mentor Moudden erläutert: „Ein sehr wichtiges Thema für beide Mentees war die Identifizierung der richtigen Zielkunden und der Aufbau einer entsprechenden Pipeline. Unter meiner Anleitung entwickelten sowohl Insius als auch iLert einen Selektionsfilter, der als Balanced Scorecard dient und es den Gründern ermöglicht, die guten Gelegenheiten von den schlechten zu trennen.“ Am Whiteboard entstehen so komplexe Schemata und Grafiken, die etwa zur Entwicklung von strategischen Geschäftsfeldern führen und eine Schneise in die Fülle an offenen Fragen der Jungunternehmer schlagen.

Auch sonst ist die Vorgehensweise von Badr Moudden überaus strukturiert: Er fordert von seinen Mentees wöchentliche Berichte ein, in denen sie über ihre Fortschritte Rechenschaft ablegen. Vor jedem Mentoring-Workshop werden Aktionspläne erstellt und dann abgearbeitet. Hausaufgaben gibt es für die Mentees auch. Dabei kommt der Spaß aber nicht zu kurz, und die gemeinsame Pizzapause bei jedem Treffen wird schnell obligatorisch.

Das Fazit zum NUK-Mentoring? „Wir können die Kundenanforderungen nun genauer definieren und den Mehrwert unserer Leistung klar beschreiben. Ohne die Ermunterungen unserer beiden NUK-Mentoren hätten wir außerdem vermutlich noch länger an unserem Produkt entwickelt, ohne den direkten Kundenkontakt zu suchen. Der zeitige Schritt an den Markt war in jedem Fall wichtig für uns“, resümiert Marc Egger von Insius.

Sein Geschäftspartner André Lang ergänzt: „Das Mentoring ist eine große Hilfe, Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden, damit man sich nicht in Detailfragen verzettelt und sein knappes Zeitbudget sinnvoll nutzt. Man bekommt hier Ratschläge, die man sonst nirgendwo anders erhält – sodass man manche Fehler erst gar nicht machen muss.“

Auch Badr Mouddens zweiter Schützling ist hochzufrieden: „Wir können nun systematisch und selbstbewusst die Kundenakquise angehen. Und den Kontakt zu einem potenziellen Kunden hat uns Badr obendrein auch gleich vermittelt“, freut sich Birol Yildiz von iLert.

Weitere Informationen:
MyBizUp Consulting: www.mybizup.eu
iLert UG (haftungsbeschränkt), ehemals BYPA: www.ilert.de
Insius UG (haftungsbeschränkt): www.insius.com

Fotos: Thomas Leege, Köln (www.leege.net)

 

 

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