Platz 3: ElasticVision

Preisgeld: 2.500 Euro

Die NUK-Jury sagt:
„Die Angebote dieses Geschäftskonzepts sind sehr innovativ. Den Businessplan zeichnet besonders aus, dass komplexe Prozesse sehr verständlich dargestellt sind. Das Erlösmodell ist toll und überzeugt.“

elasticvisionDavid Frings, Christian Pöpperl, Carina Kühl
Köln
Maschinenbau

Kundennutzen
Durch die Nutzung einer 3D-Druck ähnlichen, patentierten Technologie werden Passraten von Brillengläsern von bis zu 100 Prozent erreicht, sodass die Gläser nahezu spannungsfrei in der Fassung sitzen. Zudem lassen sich insbesondere die nachgelagerten Prozesse wie die Montage der Brille in der industriellen Fertigung vereinfachen und verkürzen. Ferner bietet das innovative Verfahren Brillendesignern erstmals Freiheitsgrade völlig neue Fassungsdesigns zu entwickeln.

Geschäftsidee
Die Vision des Gründerteams ist es, die bisherige konventionelle Fertigungsweise im Bereich der Randbearbeitung von Auftrag Facette_Maschineninnenraum2Brillengläsern komplett abzulösen und durch das neue additive Verfahren zu ersetzen. Seit Jahrzenten werden die Glasrohlinge in Form geschliffen oder gefräst. Dabei wird aus dem Glasrand eine eckige Struktur herausgearbeitet – die sogenannte Facette. Bei der neuen, vom Gründerteam entwickelten Technologie wird stattdessen additiv ein Kunststoff auf den vorbearbeiteten, planen Glasrand aufgetragen und anschließend mittels UV-Strahlung ausgehärtet. Das Besondere an dieser Facette ist ihre elastische Eigenschaft, durch welche eine optimale Anpassung an die Form der Nut in der Brillenfassung erzielt wird. Das Kernprodukt ist eine Industriemaschine, welche die Vorbearbeitung der Gläser und die Erzeugung der additiven Struktur ermöglicht und somit die bisher eingesetzten Maschinensysteme komplett ersetzen kann. Neben dem SpannungsvergleichMaschinensystem sollen auch die zugehörigen Kunststoffe sowie Automationslösungen zur Einbindung der Maschinensysteme in hochautomatisierte Fertigungsumgebungen und Lösungen zur Prozessvereinfachung vertrieben werden.

Gründerteam
Das Gründerteam besteht aus den beiden Ingenieuren Christian Pöpperl und David Frings, der Betriebswirtin Carina Kühl sowie den in der Augenoptikbranche erfahrenen Mentor Prof. Jörg Luderich. Das Kernteam des technischen Know-hows konnte in einem dreijährigen vom BMBF geförderten Projekt bereits den proof-of-principle im Labormaßstab erbringen. Die derzeitige Laufzeit des vom BMWi geförderten EXIST-Forschungstransfers dient zur Überführung in den proof-of-concept im industriellen Maßstab. Die Gründer verfügen über fundierte Erfahrungen im Bereich der NC-Maschinenentwicklung, Projektleitung aber auch des Marketing und der marktorientierten Unternehmensführung.

Kontakt

Christian Pöpperl
T: 0221 82752948
E: christian.poepperl@th-koeln.de

Fazit zu NUK
„Die NUK-Gründer-Akademie war für das gesamte Team sehr wertvoll. Insbesondere das konstruktive Feedback durch die individuellen Expertengutachten war eine große Hilfe bei der Entwicklung eines belastbaren Geschäftskonzeptes. Die Coaching-Abende haben geholfen wichtige Fragen rund um die Gründung zu klären. Aber auch der Austausch mit Gleichgesinnten, die sich ähnlichen Herausforderungen im Gründungsprozess stellen müssen, schaffte nützliche Synergien.“

Bei diesem Text handelt es sich um eine Eigendarstellung der Gründer.

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