7. Mai 2014

NUK-Jury zeichnet sechs Gründerteams für exzellente Grobbusinesspläne aus

Eine ökologische Lösung für sonst umweltschädliche Löschschäume, eine App für die perfekte Freizeitgestaltung und verschlüsselte Daten für jedermann: In der zweiten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs überzeugten die Unternehmer von morgen nicht nur mit guten Geschäftskonzepten, sondern veranschaulichten auch die Vielseitigkeit rheinischer Start-ups.

PreisträgerundNominees Stufe2 2014

Gruppenfoto Stufe 2 des BPW 2014

Insgesamt 69 Teams haben an der zweiten Stufe des NUK-Businessplan-Wettbewerbs teilgenommen und ihre Grobbusinesspläne zu ihrem Gründungsvorhaben eingereicht. Auf bis zu 20 Seiten galt es die Geschäftsidee sowie eine Marktanalyse und einen Marketingplan niederzuschreiben. Die besten 14 Konzepte waren für Haupt- und Förderpreise nominiert. Die ausgewählten Teams haben ihr Gründungsvorhaben am 6. Mai in den Kölner Rheinparkhallen bei der HDI Vertriebs AG vor großem Publikum vorgestellt.

Hauptpreisgewinner überzeugten mit zusätzlich hohem Innovationsgrad

„In der Stufe 2 unseres Wettbewerbs haben die Gründer mit guten Konzepten überzeugt. Beeindruckend war auch die Vielseitigkeit der Idee“, sagte NUK-Projektleiter Patrick Kom. Die hohe Qualität der Konzepte zeigte sich vor allem bei den drei Hauptpreisträgern. Die Gründer von Eco-AFFF erhielten eine der mit 1000 Euro dotierten Auszeichnungen. Das aus der Chemie kommende Team hat eine Alternative zu stark umweltschädlichen Löschschäumen entwickelt. Die NUK-Jury lobte den exzellent ausgearbeiteten Grobbusinessplan.

Outomation bietet das Outdoor-Pendant zur Hausautomatisierung an. Vorgänge werden per Smartphone überwacht und gesteuert. Der Solarbetrieb sowie mobiles Internet garantieren dabei Standortunabhängigkeit. Die Jury hob den sehr gut herausgearbeiteten Kundennutzen hervor. Die Pulsar Photonics GmbH entwickelt Methoden für die Materialbearbeitung mit Ultrakurzpuls-Lasern, sodass die Fertigungseffizienz deutlich gesteigert werden kann. Die Jury zeigte sich vom hervorragenden und runden Geschäftskonzept beeindruckt.

Drei Gründerteams erhalten Förderpreise

Neben den Hauptpreisträger zeichnete die Jury drei Grobbusinesspläne mit Förderpreisen und mit jeweils 500 Euro aus. Zu den Gewinnern gehörte das Team von audioborn. Die Gründer liefern Architekten über ein Tool eine interaktive Simulation von Schallausbreitung in Räumen.

Das Team von nanofoam hat ein innovatives High-Tech Produkt entwickelt das die Hochleistungs-Dämmung von morgen verspricht. So sollen dauerhaft Ressourcen geschont werden. Die Bilderkennungsspezialisten von pixolus ermöglichen Datenerfassung mit der Smartphone-Kamera. Eindrücklich zeigten alle Teams, wie man Forschung in die Wirtschaft transferieren kann.

„Das waren wirklich 14 herausragend gute Konzepte“, lobte Joachim Klinger, Leiter der HDI Vertriebs AG Regionaldirektion Köln-West, nach der Präsentation aller Geschäftsideen. „Bei allen sehe ich ein großes Potential, sich auf dem Markt zu bewähren.“ Auch das Publikum war begeistert. „Der Jury muss die Entscheidung schwer gefallen sein“, war sich ein Gast sicher.

Gründerfreundliches Klima im Rheinland

Das Gründungsinteresse im Rheinland ist nach wie vor groß. Und nicht nur die ausgezeichneten Teams sind Gewinner. Alle Wettbewerbsteilnehmer profitieren von den Gutachten, die sie von den Experten zu ihren Grobbusinessplänen erhalten haben. Auch die NUK-Coachingabende, an denen Fachberater Einzelgespräche anbieten, können alle Gründer im Rheinland nutzen. „Ziel von NUK ist es, alle Wettbewerbsteilnehmer in ein erfolgreiches Unternehmertum zu begleiten. Die Preise sind dabei ein Baustein“, sagte Kom.

Dass NUK die Gründer auch in der zweiten Wettbewerbsstufe nicht allein ließ, zeigte Kom anschaulich: An drei Vortragsabenden hätten 180 Zuhörer mehr über die Wege ins Unternehmertum erfahren, auf den Coachingabenden haben Fachexperten die Gründer in 520 Einzelgesprächen beraten – außerdem haben alle Wettbewerbsteilnehmer je zwei Gutachten zu ihrer Geschäftsidee erhalten. „Das alles wäre nicht möglich ohne die Hilfe von 200 Ehrenämtlern“, sagte Kom.

Die 1997 ins Leben gerufene Initiative fördert durch ein Expertennetzwerk und Know-how-Transfer ein innovations- und gründerfreundliches Klima im Rheinland. Aus den bislang 16 Businessplan-Wettbewerben gingen allein mehr als 850 erfolgreiche Unternehmen mit über 4.675 Arbeitsplätzen hervor, darunter bekannte Firmen wie beispielsweise Sedo, Amaxa, True Fruits, Hemoteq und Ergobag.

Pressefotos, Nominiertenübersicht und Hintergrundinformationen finden Sie unter neuesunternehmertum.de.


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