12. Juni 2014

NUK kürt Sieger des NUK-Businessplan-Wettbewerbs

Eine Revolution der Kopfhörertechnologie, eine ökologische Lösung für Löschschäume sowie eine App zur Datenerfassung via Smartphone-Kamera: Die nominierten Teams des 17. NUK-Businessplan-Wettbewerbs überzeugen mit innovativen Geschäftsideen und exzellenten Businessplänen. Mit der Auszeichnung der Gewinnerteams aus Köln und Aachen wurde der NUK-Businessplan-Wettbewerb am 11. Juni in der Wolkenburg in Köln feierlich beendet.

Monatelang haben die Teilnehmer des NUK-Businessplan-Wettbewerbs an ihren Geschäftskonzepten gefeilt. Am Ende der dritten und letzten Stufe haben 54 Teams ihre Businesspläne eingereicht, die Experten daraufhin begutachtet haben. So wurden die besten zehn Geschäftskonzepte gefunden und durften von den jeweiligen Teams einer Fachjury vorgestellt werden.

Am 11. Juni 2014 wurden in der Wolkenburg in Köln die Sieger feierlich verkündet und von NUK-Schirmherr, dem NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, ausgezeichnet. Er betonte, dass Selbstständigkeit mehr sei als eine riskante Alternative zur abhängigen Beschäftigung. Duin rief dazu auf, gemeinsam ein Unternehmerbild der Zukunft zu prägen. Das sei in seinen Augen vital, bunt und emanzipiert.

Der mit 10.000 Euro dotierte 1. Platz ging an das Team Eco-AFFF aus Köln, der 2. Preis mit 5.000 Euro an Klang aus Aachen und für den 3. Platz erhielt pixolus aus Köln 2.500 Euro.

„Eine Innovation, auf die Kunden warten“

Eco-AFFF hat erstmals eine wirkungsgleiche Alternative zu fluorhaltigen, stark toxischen und umweltschädlichen Löschschäumen entwickelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten werden die wasserfilmbildenden Löschschäume von Eco-AFFF aus flourfreien, ungiftigen und umweltfreundlichen Tensiden hergestellt. Von diesem Produkt ist auch die NUK-Jury beeindruckt und urteilte: „Das Team beschreibt in seinem hervorragend geschriebenen Businessplan ein Geschäftsmodell für ein zukunftweisendes Produkt, auf das potenzielle Kunden nur warten.“

Klang entwickelt und vertreibt eine 3D Audio Technologie für Kopfhörer. Was 3D Bilder für das Auge sind, ist 3D Sound für das Ohr. Die Technologie wurde in mehrjähriger Forschungsarbeit entwickelt und bietet eine bisher unerreichte Soundqualität. Die Jury hob hervor, dass das „junge, dynamische Team“ den Proof-of-Concept bereits erbracht hat und mit seinen Kontakten in den Zielmarkt den Kunden eine neue Erlebnisdimension ermöglicht.

Die Gründer von pixolus haben eine Bilderkennungssoftware für Smartphones entwickelt. So werden diese zu mobilen Eingabegeräten, die Informationen wie Zählerstände oder Überweisungen per Kamera erfassen und direkt in digitalisierter Form verwenden. „Das sehr gut aufgestellte Team hat eine Technologie entwickelt, die Zukunft hat. Ihr Businessplan lässt keine Fragen offen.“, lobte die Jury in ihrer Begründung.

NUK-Projektleiter Patrick Kom zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede beeindruckt von der Ideenvielfalt der eingereichten Businesspläne des inzwischen 17. NUK-Businessplan-Wettbewerbs. „Neue Menschen bedeuten auch neue und innovative Ideen“, sagte er. Für die NUK-Coaches und Gutachter – mehr als 175 haben in diesem Jahr mitgewirkt und 293 Teilnehmer in 154 Teams betreut – ist jedes Jahr aufgrund der Vielseitigkeit einzigartig und spannend.

Neuer Wettbewerb startet im Oktober

Neue Ideen der rheinischen Startups sind uns auch im 18. NUK-Businessplan-Wettbewerb willkommen. Mit der Kick-off-Veranstaltung in Köln am 29. Oktober 2014 startet die neue Veranstaltungsreihe.

Weitere Informationen, Pressebilder der Nominierten und einen Bericht zum Abend finden Sie auf den Übersichtsseiten zu Stufe 3 und zum Gesamtwettbewerb.


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