6. Mai 2015

Gründer überzeugen mit zukunftsweisenden Geschäftskonzepten

Diese zehn Gründerteams pitchten in den Rheinparkhallen

Diese zehn Gründerteams pitchten in den Rheinparkhallen

Solarstrom „rund um die Uhr“, clevere Energie für Smartphones und die perfekte App für Hobbyfußballer – rheinische Gründer überzeugen in der zweiten Stufe des 18. NUK-Businessplan-Wettbewerbs mit vielseitigen und zukunftsweisenden Geschäftskonzepten. Die zehn besten Teams pitchten am 5. Mai vor großem Publikum ihre Geschäftsideen, die Gründer mit den besten Konzepten wurden anschließend ausgezeichnet. Ziel der Initiative ist es, das Unternehmertum im Rheinland zu stärken.

Zehn rheinische Gründerteams haben am 5. Mai in kurzweiligen Pitches ihre Start-up-Konzepte vorgestellt. Drei Minuten – mehr Zeit hatten die Finalisten der Stufe 2 des 18. NUK-Businessplan-Wettbewerbs nicht, um dem Publikum in den Kölner Rheinparkhallen (HDI Vertriebs AG) ihre Ideen vorzustellen. Diese reichten von einer App für Hobbyfußballer (11Spielmacher) bis hin zu einer neuen Generation von Brennstoffzellen, die sowohl dem Kunden als auch der Umwelt zu Gute kommt (ZeitGeist). Alle zehn Teams konnten mit ihren Pitches überzeugen und stellten dabei den hohen Innovationsgrad der rheinischen Gründerszene unter Beweis.

Insgesamt haben 123 Gründer – aufgeteilt auf 61 Teams – an der Stufe 2 des 18. NUK-Businessplan-Wettbewerbs teilgenommen. Auf bis zu 20 Seiten galt es, die eigene Geschäftsidee mitsamt einer Marktanalyse und einem Marketingplan aufzubereiten. Ehrenamtliche NUK-Experten beurteilten alle Grobbusinesspläne. Ihre Gut­achten dienten als Grundlage, um die zehn Finalisten zu bestimmen. Eine unabhängige Fachjury bestimmte in einer gesonderten Sitzung, wer Haupt- bzw. Förderpreise erhält. Die Gewinner gaben Adal Abraham (HDI Vertriebs AG) und Dr. Thomas Weskamp (stellvertretender Vorsitzender im NUK-Vorstand) nach den Pitches bekannt.

ZeitGeist und tift gewinnen erneut Hauptpreise

Einen mit 1000 Euro dotierten Hauptpreis erhielten die Gründer von tift aus Düsseldorf. Mit ihrer App soll Systemgastronomen in Zukunft die Arbeit bei der Schichtplanung erleichtert werden. Die Jury hob sowohl die hervorragend durchdachte Idee, als auch den optisch überaus überzeugend gestalteten Grobbusinessplan hervor. Im ganzen Maße überzeugen konnte außerdem das Team von ZeitGeist. Die NUK-Jury lobte das „exzellente Konzept“ sowie das „hervorragend aufgestellte Team“ und vergab den zweiten Hauptpreis an die Aachener.

Für viele im Publikum waren beide Teams alte Bekannte – sie haben schon in Stufe 1 des Wettbewerbs Hauptpreise erhalten. „Die Arbeit, die ZeitGeist und tift in die Weiterentwicklung ihres Geschäftskonzepts gesteckt haben, hat sich gelohnt“, sagte Cornelia Wohlrab, NUK-Projektleiterin und ergänzte: „Nicht nur, weil sie erneut auf dem Treppchen stehen, sondern vor allem weil sie ihrem Ziel, einen belastbaren Businessplan zu entwickeln, ein gutes Stück näher gekommen sind.“

 Vier Gründerteams gewinnen Förderpreise

Neben den Hauptpreisträgern zeichnete die Jury vier Grobbusinesspläne mit Förderpreisen und je 500 Euro aus. Zu den Gewinnern zählte Solar 24/7 (Köln und Stuttgart). Die Gründer bieten neuentwickelte Solarkraftwerksysteme mit integriertem Speicher für die Produktion von Strom oder industrieller Prozesswärme. So wird die Hochtemperatur-Prozesswärme rund um die Uhr nutzbar und konkurrenzfähig gegenüber fossilen Brennstoffen. Auch die Flowtify GmbH (Köln und Mönchengladbach) konnte mit ihrem Geschäftskonzept überzeugen. Das Team hat eine Qualitätsmanagement-App für die Gastronomie entwickelt, mit der betriebsinterne Abläufe verbessert werden können.

Power Jack (Köln) konnte sich ebenfalls über einen Förderpreis freuen. Das Unternehmen verleiht kreditkartengroße mobile Ladegeräte für Smartphones. Außerdem haben die Gründer von Verify (Bonn) die NUK-Jury überzeugt. Sie bieten Unternehmen eine unabhängige, wissenschaftlich fundierte und kundenspezifische Beurteilung von Wettervorhersage-Qualität. So öffnen sie die Tür für nachhaltige Qualitätssicherung in Entscheidungsprozessen.

NUK – die Anlaufstelle für rheinische Gründer

„Heute Abend gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner. Sie alle haben in der nächsten Runde die Chance, die anderen rechts zu überholen“, sagte Dr. Thomas Weskamp und ermutigte die Teilnehmer: „Aus NUK sind schon viele gute Gründungen hervorgegangen. Wenn Sie hier nominiert sind, stehen die Chancen gut, dass auch Ihnen Großes gelingen kann.“ Von den zahlreichen Wissenskapital-Angeboten wie den NUK-Coaching-Abenden, bei denen Experten Gründer individuell und kostenfrei beraten und den NUK-Vortragsabenden zu gründerrelevanten Themen, profitierten außerdem alle Gründungsinteressierte.

Die 1997 ins Leben gerufene Initiative NUK fördert durch ein Expertennetzwerk und Know-how-Transfer ein innovations- und gründerfreundliches Klima im Rheinland. Aus den bislang 17 Businessplan-Wettbewerben gingen mehr als 920 erfolgreiche Unternehmen mit über 5.000 Arbeitsplätzen hervor, darunter bekannte Firmen wie beispielsweise Sedo, Amaxa, True Fruits, Hemoteq und Fond of Bags (früher ergobag).

Weitere Zitate

„Wir ziehen den Hut vor Ihnen, Sie treten eine Reise ins Unbekannte an. Sie haben den Mut, etwas zu bewegen.“ Joachim Klinger, Leiter der HDI Vertriebs AG Regionaldirektion Köln-West

„Das Netzwerken auf den NUK-Veranstaltungen ist nicht nur wichtig, sondern macht auch viel Spaß. Das kann ich allen nur empfehlen.“ Wettbewerbsteilnehmer

Pressefotos, Nominiertenübersicht und Hintergrundinformationen finden Sie unter neuesunternehmertum.de.


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