BIKEFUSION – Nominiert zum 24. NUK-Businessplan-Wettbewerb


Foto: BIKEFUSION

Eigendarstellung des Teams

BIKEFUSION
Gründer: Arthur Herzog, Andreas Bolender
Standort: Krefeld
Branche: Elektromobilität

BIKEFUSION recycelt gebrauchte E-Kleinstfahrzeuge, um daraus Umbau-Sets zu fertigen, mit denen Jeder sein Fahrrad in ein nachhaltiges E-Bike umbauen kann.


Interview mit den Gründern

Was ist Eure Geschäftsidee?

Wir wollen gebrauchte E-Scooter, Hoverboards etc., die nicht mehr genutzt werden, recyceln, indem wir den E-Motor und die Lithium-Ionen-Batterie entnehmen und daraus ein Umbau-Set fertigen, mit dem es jedem ermöglicht wird, sein ganz normales Fahrrad in ein nachhaltiges E-Bike umzubauen. Damit wollen wir E-Mobilität ermöglichen, dabei Elektroschrott wiederverwerten, CO2-Ausstoß reduzieren und umweltschädigenden Rohstoffabbau begrenzen.

Wie seid Ihr darauf gekommen?

Arthur hat angefangen, E-Scooter zu verkaufen. Durch die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung, die im Juni 2019 verabschiedet wurde, stand dann fest, dass man die E-Scooter nicht mehr nachträglich (finanziell sinnvoll) zulassen konnte. Dadurch hatten viele Händler einen Bestand an E-Scootern ohne Straßenzulassung, die sie zu Spottpreisen auf den Markt warfen. Arthur konnte seine E-Scooter nicht mehr gewinnbringend verkaufen und musste sein Gewerbe schließen. Aus dieser Krisenlage sind wir auf die Idee gekommen, generell E-Kleistfahrzeuge zu recyceln, um daraus Umbau-Sets zu entwickeln, die nach StVZO § 63a unter den richtigen Voraussetzungen keiner Zulassung bedürfen.

Warum braucht die Welt Euch/ Für welches Problem habt ihr eine Lösung gefunden?

Wir ermöglichen Elektromobilität, die die Menschheit dringend braucht, um den CO2-Ausstoß zu verringern und den Klimawandel aufzuhalten. Gleichzeitig bekämpfen wir die Schattenseiten der Elektromobilität. Die Dürren, die durch den Lithiumabbau verursacht werden und den Menschen die Lebensgrundlage rauben, sind nur eine davon. Durch die Wiederverwendung von kostbaren Ressourcen, wollen wir nachhaltige Elektromobilität gewährleisten.

Was reizt Euch am Gründersein?

Wir beide haben das Angestelltendasein kennengelernt und gemerkt, wie sehr uns Gestaltungsfreiheit, Unabhängigkeit und Flexibilität fehlen. Wir wollen Unternehmer sein, weil für uns nichts anderes in Frage kommt.

Was sind Eure nächsten Schritte?

Wir wollen unseren Prototypen weiterentwickeln, sodass jeder es schafft, problemlos sein Fahrrad getreu unserem Motto Plug & Drive in ein E-Bike umzubauen. Ebenfalls wollen wir eine Crowd-Funding-Kampagne starten, durch die wir die Weiterentwicklung unseres Produktes finanzieren, sowie gebrauchte E-Kleinstfahrzeuge einsammeln.

NUK-Fazit: Eure Meinung zu NUK

Wir sind sehr dankbar, dass wir äußerst kompetentes und konstruktives Feedback für unseren Businessplan erhalten haben. Wir haben auch sehr viel beim Meet-a-Coach mitgenommen und freuen uns auf weitere NUK Veranstaltungen. Es ist sehr wichtig, dass die Start-up-Kultur in Deutschland gefördert wird und wir danken dem Netzwerk hinter NUK sehr, dass das mit Erfolg gelingt.

Kontakt

www.bikefusion.de
Mail: info@bikefusion.de


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