10. Mai 2019

NUK feiert Gründer: „Es ist ein Privileg, sich frei entfalten zu können“

Innovative Geschäftsideen, kurzweilige Pitches und spannende Gründer: Die sieben nominierten Teams haben beim Finale des 22. NUK-Businessplan-Wettbewerbs in der Kölner Wolkenburg das Publikum begeistert. Damit haben sie auch beste Werbung für diejenigen gemacht, die noch am Anfang der aufregenden Reise zum eigenen Unternehmen stehen. Die Prämierung war gleichzeitig der Auftakt zum 23. Wettbewerb.

Vielfältige Gründungsideen

Ein Konzept gegen das Kneipensterben, das auch der Gesundheit nutzen könnte, eine Abfallverwertung für zu Hause und eine innovative Lösung für den ökologischen Bau. Die Finalisten des 22. NUK-Businessplan-Wettbewerbs haben am 7. Mai nicht nur die rheinische Innovationskraft unter Beweis gestellt. Sie haben auch gezeigt, dass Gründungen die Welt ein Stück besser machen können.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes begeisterte sich für die Gründungsideen.

Pointierte Pitches begeistern
In pointierten Pitches – jeder einzelne nicht länger als drei Minuten – präsentierten die Teams ihre Geschäftsideen und begeisterten das Publikum in der Kölner Wolkenburg. Danach war die Spannung groß: Wen hat die NUK-Jury wohl im Vorfeld zum Sieger des Wettbewerbs gekürt? So war es ganz still im Saal, als NRW-Wirtschaftsminister und NUK-Schirmherr Andreas Pinkwart per Video-Botschaft den Gewinner verkündete: EnergyCortex aus Aachen hat das Rennen gemacht. Die Gründer haben eine webbasierte SaaS-Lösung entwickelt, mit der Industriekunden ihre Energiekosten senken können.

Der erste Preis geht an….
Die Idee von Herrn Westermann – mit dem Abfallprodukt Urin gegen das Kneipensterben vorzugehen – klingt zwar erst einmal verrückt, überzeugte die Jury aber, weil das Konzept gut durchdacht ist. So schafften sie es auf Platz 2. Ebenfalls aufs Treppchen gelangte das Team AES Autonome Energiesysteme. Das Gründer haben eine Abfallverwertung für zu Hause entwickelt. Freuen durften sich außerdem die Gründer von PilzWald. Sie überzeugten mit ihrem Pitch über ihre Bio-Pilzzucht in Köln und erhielten den Publikumspreis.

NUK-Vorstand Dr. Dietrich Gottwald

„Am liebsten hätten wir Sie natürlich alle mit einem Preis ausgestattet. Aber das ist gegen das Konzept“, sagte Dr. Dietrich Gottwald, selbst mehrfacher Gründer, erfolgreicher Unternehmer und Mitglied des NUK-Vorstands. Doch eigentlich seien alle Gewinner: „Wer gründet hat die Chance, die Welt zu gestalten und eigene Ideen zu verwirklichen. Das ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Privileg, in einer Gesellschaft zu leben, in der sich jeder frei entfalten kann“, ergänzte er und sprach damit auch Gründerinnen und Gründer an, die gerade erst am Beginn des Weges stehen.

23. NUK-Businessplan-Wettbewerb und ganz viel Unterstützung
Denn das Ende des 22. NUK-Businessplan-Wettbewerbs ist auch der Start für den 23. Wettbewerb. Davon, dass NUK für rheinische Gründer der richtige Nährboden ist, zeigte sich Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes überzeugt. „Ich finde es besonders schön, dass sich auch ehemalige Teilnehmer ehrenamtlich für die neuen Gründer engagieren. Bei NUK werden junge Menschen gefördert und unterstützt“, lobte Kölns Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes auf der Feier.

Die Preisträger und Nominees mit den Laudatoren.

Dass das NUK-Netzwerk aber nicht nur erfolgreich Gründungsförderung betreibt, zeigte sich nach dem festlichen Akt des Abends: Bis tief in die Nacht feierten Förderer und Freunde der Initiative gemeinsam in der Wolkenburg.

Weitere Informationen zu den nominierten Teams.

Wir danken allen Menschen, die sich ehrenamtlich für NUK engagieren und allen Sponsoren für ihre Unterstützung. Insbesondere danken wir der Sparkasse KölnBonn für die Ausrichtung des Abends.


© 2003-2019 NUK Neues Unternehmertum Rheinland e.V., Köln, Telefon: 0221 / 22 67 33 33, info@neuesunternehmertum.de