2. Preis: Phytolinc – Nominiert im 25. NUK-Businessplan-Wettbewerb

Preisgeld: 3.000 Euro

Die NUK-Jury sagt:

„Mit diesem Konzept verhelfen die hochqualifizierten Gründer nicht nur ihren Kunden zur erheblichen Kostenreduzierung sondern helfen, Gutes für die für die Umwelt zu tun. Uns überzeugt der sehr gute technische Businessplan, den auch Laien verstehen. Der Proof of concept ist erbracht: In einem klar definierten Markt haben die Gründer schon Pilotkunden, die das Produkt nutzen: Eine Technologie aus der Region mit weltweitem Potenzial.“


Die Phytolinc-Gründer (v. l.): Jan Zaabe, Dennis Prausse
Foto: Simon Hecht

Eigendarstellung des Teams

Phytolinc
Gründer: Jan Zaabe, Dennis Prausse
Standort: Köln
Branche: Biotechnologie

PHYTOLINC plant und baut Anlagen zur Aufbereitung von Deponie-Sickerwasser mit Mikroalgen. Dabei wird ein eigens entwickelter, membranbasierter Photobioreaktor genutzt, welcher mit einer eigenen Automatisierungssoftware vertrieben wird. PHYTOLINC besteht aus den zwei Gründern Jan und Dennis, die in den letzten 3 Jahren die Technologie an der Universität zu Köln entwickelt haben.


Was ist Eure Geschäftsidee?

Wir machen Abwasseraufbereitungsanlagen günstiger, nachhaltiger und grüner. Dafür bieten wir unseren Kunden eine Abwasserreinigungsstufe basierend auf Mikroalgen an.

Wie seid Ihr darauf gekommen?

Die Grundlagen der membranbasierten Kultivierungs-Technologie wurden an der Universität zu Köln entwickelt. In Kontakt kamen wir mit der Technologie in unserem Biologie-Masterstudium. Wir wollten versuchen, die Technologie zu Skalieren und aus dem universitären Umfeld raus zu holen. Das Projekt Phytolinc haben wir im Juli 2017 gestartet, gegründet wurde die Phytolinc UG am 02.05.2019.

Warum braucht die Welt Euch/Für welches Problem habt ihr eine Lösung gefunden?

Das PHYTOLINC System bereitet belastetes Abwasser von Mülldeponien auf. Durch die verwendeten Algen, wird passiv der pH-Wert des Sickerwassers angehoben, sodass das Ammonium als Ammoniak ausgasen kann. Mit dem entwickelten System ist es das erste Mal möglich, das Potenzial von Mikroalgen zur Wasseraufbereitung kommerziell zu nutzen. Das zum Patent angemeldete Verfahren aus biologischer und chemischer Wasserbehandlung ist energie- und ressourceneffizient und senkt somit die Betriebskosten der Deponien.

Was reizt Euch am Gründersein?

Wir lieben die Unabhängigkeit, das selbst strukturierte Arbeiten, die Verantwortung für das Vorrankommen des eigenen Projektes und den Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen.

Was sind Eure nächsten Schritte?

Der Prozess der Fertigung aller notwendigen Komponenten ist abgeschlossen und Produzenten sind gefunden. Eine funktionstüchtige Testanlage zur Validierung steht in unseren Räumlichkeiten. Derzeit arbeiten wir an der Planung für eine großtechnische Anlage mit unserem ersten Kunden.

NUK-Fazit: Eure Meinung zu NUK

NUK bietet eine Plattform zum Austausch mit Coaches und anderen Gründern. Gerade mit Bezug auf Corona sind solche Kontakte sehr eingeschränkt. Wir haben für uns festgestellt, dass wir unser Businesskonzept immer wieder von externen Fachleuten überprüfen lassen wollen. NUK bietet hier für eine super Gelegenheit.

Kontakt
E-Mail: d.prausse[at]phytolinc.com
http://www.phytolinc.com/



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